TSV Sulzbach gewinnt im spannenden Derby mit 3:1 gegen den SV Rippenweier e.V.

 

 

 

Sulzbach. Wer am heutigen Sonntag auf den Sulzbacher Sportplatz ging um ein eindeutigen Sieg der Gastgeber zu sehen, wurde bitterlich enttäuscht. Auf einem fast unbespielbaren Geläuf entstand ein regelrechter Nervenkrimi für die Sulzbacher-Anhänger. Die erste Halbzeit hatte bis auf die verletzungsbedingte Auswechselung von Christopher Post (für ihn kam Josh Kirchner ins Spiel) nichts was einer Erwähnung wert wäre.

 

Nach dem Seitenwechsel war Josh Kirchner in der 50.Minute, der Pechvogel, der den Schuss des Rippenweirer-Spielers unhaltbar für Schlussmann Marvin Bischler ins eigene Tor abfälschte.

 

Zurzeit macht es fast den Eindruck, als brauchen die Akteure des TSV den Rückstand um ordentlichen Fußball zu spielen, wie auch schon in der vergangenen Woche beim SC 1910 Käfertal II, wurde das Spiel nach dem Rückstand besser. Severin Müldner setzt sich in der 59. Minuten gut über seine rechte Seite durch und kann von Rippenweier nur noch durch ein Foulspiel gestoppt werden. Den anschließenden Strafstoß hält der Torhüter des SVR und verteidigt somit die Führung des Underdogs. Nur vier Minuten später hatte Severin Müldner selbst die Führung auf dem Fuß, doch diesmal kam ein Abwehrspieler dem schon geschlagenen Schlussmann zur Hilfe und kratzt den Ball von der Torlinie. Auch Mitspieler Tolga Sari scheiterte in der 73.Minute per Direktabnahme und setzt den Schuss am Gehäuse vorbei. Schließlich war es Joshua Kirchner, der mit einem Heber in den Strafraum Artur Gugenheimer bediente, der das längst überfällige 1:1 (81.Min) schoss. Vom Ausgleich beflügelt hielt die Sulzbacher nun nichts mehr in der eigenen Hälfte. In der 84. Minute sorgte der mittlerweile eingewechsete Spielertrainer Timo Randoll, nach Flanke von Connor Schütz, per Kopf für die 2:1 Führung. Mit dem Schlusspfiff erhöhte Jan Krombholz auf 3:1.

 

Somit bleiben drei sehr wichtige Punkte in Sulzbach, doch die Leistungen der letzten Wochen müssen deutlich besser werden, wenn man weiterhin den Aufstieg in die A-Klasse fokussiert.